Übungen gegen Impotenz

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Selbst ist der Mann - Übungen gegen Impotenz

Trotz einer scheinbar bis ins kleinste Detail aufgeklärten Gesellschaft, ist und bleibt das Thema Impotenz nach wie vor ein sehr sensibles und vor allen Dingen unliebsames Thema.

Die Ursachen einer Impotenz sind sehr vielschichtig und müssen daher stets individuell ergründet werden. Liegt der Ursprung der Erkrankung beispielsweise im physischen Bereich, bedarf es in aller Regel einer adäquaten medizinischen Behandlung.

Anders kann es sich jedoch bei psychischen Ursachen verhalten, die meist auch selbst behandelt werden können. Dabei sollten nicht nur potenzsteigernde Mittel in Betracht gezogen werden, sondern viel mehr auch die eigene Initiative.

Oft vernachlässigt aber enorm wichtig – die Beckenbodenmuskulatur

Was für Frauen ein völlig normaler und daher sehr häufig verwendeter Begriff ist, scheint den meisten Männern eher ein Fremdwort zu sein: die Beckenbodenmuskulatur. Bedauerlicherweise setzt sich das männliche Geschlecht oftmals erst mit dieser Muskulatur auseinander, wenn von dem leidvollen Thema der Erektionsprobleme die Rede ist. Da aber eben genau diese Muskulatur für ein erfülltes und damit befriedigendes Sexualleben von enormer Bedeutung ist, sollte genau hier angesetzt und dem Thema die entsprechende Beachtung geschenkt werden.

Entgegen der leider noch sehr oft vorherrschenden Meinung, dass die Muskeln des Beckenbodens vorrangig von Frauen benötigt werden, können selbstverständlich auch Männer, durch ein gezieltes Training und die damit verbundene Stärkung, enorme Effekte in Bezug auf die eigene Sexualität erzielen.

Was genau ist die Beckenbodenmuskulatur?

Die Beckenbodenmuskulatur, dessen häufig verwendete Abkürzung PC-Muskel ist, bezeichnet im Konkreten den Schambein-Steißbein-Muskel. Dieser Muskel, der in der lateinischen Sprache auch als „Musculus pubococcygeus“ bezeichnet wird, kann im Zuge gezielter Übungen nicht nur die Potenz steigern, sondern sogar eine Kontrolle der eigenen Erektion ermöglichen.

Physische Übungen im Kampf gegen Impotenz

Um den eigenen PC-Muskel trainieren zu können, ist zunächst eine genaue Lokalisierung dieses Muskelbereiches notwendig. Dies ist glücklicherweise nicht sonderlich schwer. Für eine bewusste Wahrnehmung des Beckenbodens genügt es daher bereits, den Strahl beim Wasserlassen für einen kurzen Moment zu unterbrechen. Da diese Unterbrechung nur durch ein Anspannen der Beckenbodenmuskulatur erreicht werden kann, schafft ein regelmäßiges Wiederholen dieses Vorganges ein gezieltes Empfinden für eben genau diese Muskelgruppe.

Ist das eigene Empfinden erst einmal vorhanden oder gestärkt, steht einem gezielten Training der PC-Muskulatur nichts mehr im Wege. Nicht nur beim Urinieren, sondern auch in fast allen erdenklichen Alltagssituationen, kann diese Übung unproblematisch und ohne großen Aufwand praktiziert werden. Egal ob im Büro, während einer Fahrt mit dem Auto oder aber auch beim Einkaufen. Einfach den PC-Muskel Anspannen, Halten und anschließend wieder Lockern. Diese Methode kann somit nicht nur immer und überall durchgeführt werden, sondern hat zusätzlich noch den großen Vorteil, dass andere Personen im direkten Umfeld nichts von dem eigenen Training mitbekommen.

Der Weg ist das Ziel

Auch wenn diese Übung grundsätzlich leicht zu praktizieren ist, bedarf es für eine kontinuierliche Verbesserung dennoch einer ausdauernden Durchführung sowie natürlich auch etwas Geduld. Wer das eigene Training jedoch konsequent und dabei über mehrere Wochen durchführt, wird im Idealfall mit einer deutlichen Verbesserung belohnt. Zusätzlich bleibt zu erwähnen, dass es beim Training nicht nur auf die Anzahl der Wiederholungen, sondern viel mehr auf die Dauer der Anspannung des Muskels ankommt.

In der Folge lässt sich mit einem konsequenten und anhaltenden Training der Beckenbodenmuskulatur nicht nur die Potenz erhöhen, sondern zusätzlich auch ein intensiveres Empfinden während sexueller Aktivität erreichen. In Kombination mit potenzsteigernden Mitteln lassen sich somit durchaus neue Wege bestreiten, auf denen der Mann die eigene Lust wieder bewusster und lebendiger erleben kann.

Sport ist natürlich kein Mord

Oft vernachlässigt, aber im Hinblick auf die eigene Potenz von großer Bedeutung, ist die körperliche Fitness. Wer künftig aktiv gegen Impotenz vorgehen möchte, sollte dabei auch einen kritischen Blick auf die eigene Fitness werfen.

Fest steht, dass ein durch kaum oder wenig Bewegung geprägter Alltag, nicht gerade förderlich für die eigene Potenz sein kann. So profitieren körperlich fitte Männer meist nicht nur im Sport von einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch in der Liebe. Diesen Zusammenhang können auch wissenschaftliche Studien belegen, aus denen hervorgeht, dass sportliche Männer oftmals auch von einem ausgeprägten und befriedigenden Sexualleben profitieren.

Die Ursache hierfür ist auch medizinisch schnell erklärt: Aktivität fördert einen gesunden Stoffwechsel und damit verbunden eine gute Blutzirkulation. Zusätzliche erhöhen sich Ausdauer und Kraft. Genau diese Faktoren stärken zusätzlich den Körper und üben in der Konsequenz auch einen positiven Einfluss auf eine stabile Potenz aus.

Männer, die an Erektionsproblemen leiden und bisher nur wenig oder keinen Sport getrieben haben, sollten diese Möglichkeit daher zumindest in Betracht ziehen und sportliche Aktivitäten in ihren Alltag einbauen. Dabei geht es natürlich nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, sondern den eigenen Körper in gewissem Maße leistungsfähiger zu machen und das eigene Wohlbefinden dadurch zu verbessern. Leichte Trainingseinheiten sind hierbei für einen Einstieg völlig ausreichend.

Wem zu Beginn die eigene Motivation fehlt oder wer sich im Hinblick auf Intensität oder Trainingsmöglichkeiten unsicher ist, sollte auch eine fachmännische und auf die eigenen körperlichen Fähigkeiten abgestimmte Beratung in einem Fitnessstudio nicht scheuen.

Den eigenen Körper entdecken

Aber nicht nur Sport kann helfen, gegen die Impotenz vorzugehen, sondern auch die Anwendung gezielter Techniken der Masturbation.

Obwohl das Thema Selbstbefriedigung nach wie vor nicht zwingend als ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Sexualität betrachtet wird, so stellt es in unserer Gesellschaft glücklicherweise zumindest kein Tabuthema mehr dar.

Im Folgenden wird nun, mit der sogenannten Teasing Technik I, eine durchaus sinnvolle und hilfreiche Technik zum Erlernen eigener körperlicher Reaktionen und damit verbundenen Verbesserung der eigenen Potenz vorgestellt.

Teasing Technik – mehr als nur Selbstbefriedigung

Teasing steht übersetzt für die Begrifflichkeit „Neckerei“. In diesem Zusammenhang lässt sich wohl auch diese Massagetechnik als eine Art „Necken“ des eigenen Körpers verstehen.

Zunächst geht es bei der Teasing Technik I grundsätzlich darum, eine Erektion des Gliedes lediglich durch Berühren und Streicheln zu erreichen und den Vorgang unmittelbar danach wieder auszusetzen. Eine Verwendung von Gleitmitteln ist dabei sehr ratsam, da so die Empfindlichkeit deutlich erhöht werden kann. Wie bereits erwähnt, wird nach Erreichen einer Erektion, die Massage sofort unterbrochen. Erst wenn der Penis vollständig erschlafft ist, darf die Stimulation wieder von Neuem beginnen. Diese Übung sollte dabei mehrfach wiederholt werden.

Gut zu wissen ist, dass auch hier wieder ein gewisses Maß an Geduld und Zuversicht gefragt ist. Das Anwenden der Technik ist zu Beginn nicht immer leicht oder von sofortigem Erfolg gekrönt. Der Vorteil, dass diese Übung jedoch allein durchgeführt wird, lässt den Druck, der gerade auch bei jungen Männern zu Störungen der Erektion führen kann, schnell verschwinden. Erfolge stellen sich somit auch rasch ein und können helfen, innere Blockaden abzubauen.

In der Konsequenz kann die Teasing Technik somit helfen, den eigenen Körper besser einzuschätzen und damit verbunden, körperliche Reaktionen wie etwa die Erektion, bewusster lenken und erleben zu können.