Impotenz, was sind die Symptome?

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Impotenz - was sind die Symptome?

Impotenz wird definiert als ein mehr als einmal auftretendes Erektionsproblem. Gelegentliche Erektionsprobleme sind folglich vollkommen normal, weil es sich bei einer Erektion um eine empfindliche und von mehreren Faktoren abhängende Reaktion des männlichen Körpers auf sexuelle Reize handelt. Vor allem im höheren Alter muss jeder Mann mit gelegentlichen Aussetzern rechnen.

Erektionsprobleme sind kein Weltuntergang

Es ist vollkommen normal, wenn ein Mann hin und wieder keine stabile Erektion zustande bekommt. Normal ist es auch, wenn der erigierte Penis gelegentlich schon während des Sexualaktes erschlafft und nicht mehr erwartungsgemäß seinen Mann steht. Dieses Malheur stellt keinen Weltuntergang dar. Es kann jedem Mann gelegentlich passieren. Die Männlichkeit ist nicht dauerhaft in Gefahr, ein Grund für Depressionen ist nicht gegeben. Von einer Impotenz würde ein Arzt dann noch nicht sprechen. Demnach wären auch keine wirkstarken Potenzmittel vonnöten.

Trotzdem sollte eine Erektionsproblem eine Ausnahmesituation bleiben. Erst bei immer häufigerem Auftreten und entsprechenden Ängsten handelt es sich bei den Erektionsstörungen um eine Impotenz. Zur Diagnose einer erektilen Dysfunktion kommt es erst dann, wenn der Betroffene wieder und wieder mit diesem Problem zu kämpfen hat und sich dadurch nicht mehr als vollwertiger Mann fühlt.

Signale für und Symptome von Impotenz

Wenn ein Mann trotz innerer Erregung oder selbst initiierter sexueller Stimulation keine Erektion mehr zustande bekommt, dann ist Vorsicht geboten. Gleiches gilt, wenn die Erektion nur noch mit sehr viel Einsatz und Mühe zustande kommt. Außerdem ist es ein Warnsignal, wenn die nächtliche Erektion über längere Zeit ausbleibt oder der erigierte Penis während des Geschlechtsverkehrs immer öfter erschlafft bzw. einen geringeren Härtegrad erreicht. Die Versteifung kann auf einer "Erektionshärteskala" gemessen werden. Diese "erection hardness scale" dient der Klassifizierung Ihrer Erektionsprobleme. Der hinzu gezogene Facharzt kann anhand dieser Skala ablesen, wie groß das Ausmaß der Störung bereits ist. Die festgestellte Stufe beeinflusst dann die Maßnahmen, die zur Behandlung vorgenommen werden. Die Erektionshärteskala unterteilt sich in vier Stufen. Diese definieren den Grad der Impotenz.

Stufe 1: der stimulierte Penis ist war größer geworden, aber relativ schlaff
Stufe 2: der steife Penis ermöglicht nicht, eine Penetration einzuleiten
Stufe 3: der steife Penis ermöglicht zwar eine Penetration, aber nur unter Schwierigkeiten
Stufe 4: der erigierte Penis ist hart genug und die Erektion ist stabil


Nicht die vierte, sondern die erste Kategorie zeigt eine ernsthafte Erektionsstörung an. Stufe vier definiert den Idealzustand, bei dem es keine Probleme beim Beischlaf gibt. Es liegen keine Symptome von Impotenz vor.

Symptome von Impotenz behandeln

Liegen Symptome von Impotenz und behandlungsbedürftige Erektionsprobleme vor, wird ein guter Arzt zunächst Hinweise auf einen ungesunden Lebenswandel oder gesundheitliche Angewohnheiten abfragen. Beide können Erektionsprobleme und Impotenz auslösen. Als Beispiele, die häufig als Ursache für Symptome von Impotenz gefunden werden, seien regelmäßiger und ausgiebiger Alkoholkonsum, häufiger Nikotingenuss oder chronischer Bewegungsmangel angeführt. Auch erhebliches Übergewicht kann mit der Zeit zu Erektionsstörungen und sexueller Unlust führen.

Eine ungesunde Ernährung kann chronische Mangelzustände im Organismus verursachen. Unter diesen leidet dann auch die Erektionsfähigkeit. In der Summe nehmen alle eben genannten Faktoren einen Einfluss auf die Blutzirkulation. Ungenügender Blutfluss ist einer der Hauptgründe für eine erektile Dysfunktion. Seelische Gründe machen nur 25 Prozent der Erektionsstörungen aus. In den meisten Fällen sind die Symptome von Impotenz mehreren Gründen gleichzeitig geschuldet - sowohl körperlichen als auch seelischen. Ein gesünderer Lebensstil hat also unmittelbare Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit und Potenz. Gleiches gilt für eine einwandfreie Durchblutung. Ohne diese ist keine stabile Erektion zu erzielen.

Die weitere Behandlung von Erektionsproblemen

Viele Männer sehen eine gesündere Lebensführung nicht wirklich als eine Behandlung der aufgetretenen Symptome von Impotenz an. Es handelt sich jedoch um eine ernährungsmedizinische Maßnahme, die eine große Tragweite hat. Interessierte können sich einerseits über natürliche Aphrodisiaka in der Nahrung informieren. Ebenso können sie durch Recherchen auf unserer Webseite aber etwas über die Nährstoffe lernen, die für eine ausreichend feste und genügend lange anhaltende Erektion benötigt werden. Eine gesunde Ernährung und die Meidung bestimmter ernährungsbedingter Sünden und Süchte stellt daher erst die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung der Potenzprobleme dar. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Er hat immerhin mit dazu beigetragen, dass die Potenzprobleme überhaupt entstehen konnten. Es gilt: Was eine Impotenz auslösen oder begünstigen kann, kann diese folglich auch wieder aufheben.

Ansonsten wird der hinzugezogene Arzt erst einmal alle körperlichen Ursachen für die Impotenz abchecken. Der Grund dafür liegt in zwei Dingen. Zum einen können gezielte medizinische Behandlungen vorgenommen werden, die die Symptome der Grunderkrankung bessern. Dabei kann es sich beispielsweise um Bluthochdruck, eine Gefäßerkrankung oder um Diabetes handeln. Mit deren Behandlung verschwinden oft auch deren erste Anzeiger, die Potenzprobleme.

Zweitens aber kann der Arzt anhand der vorliegenden körperlichen Erkrankungen abschätzen, ob die vorliegenden Symptome von Impotenz durch sogenannte PDE-5-Hemmer wie Viagra, Cialis oder Levitra behoben werden können, oder ob diese Medikamente kontraindiziert sind. Manchmal können sie auch unter engmaschiger Überwachung eingesetzt werden. Darüber muss aber der Arzt befinden und nicht etwa der Patient, der von Erektionsstörungen betroffen ist.

Viagra und Co. beinhalten Risiken

Die Risikoabwägung sollte wegen der möglichen Neben- und Wechselwirkungen sowie der Kontraindikationen von PDE-5-Hemmern dem Mediziner überlassen werden. Der verständliche Wunsch nach einem unbeschwerten und ungestörten Sexualleben sollte am Ende wegen einer unvernünftigen Selbstmedikation mit Viagra nicht das Leben kosten. Er sollte keinen medizinischen Notfall nach sich ziehen. Die PDE-5-Hemmer stellen wegen ihrer erektionsfördernden Wirkung eine hervorragende, aber keineswegs risikolose Möglichkeit dar, anhaltende Potenzstörungen zu beheben. Unter den PDE-5-Hemmern ist Viagra das bekannteste Potenzmittel. Cialis und Levitra sind weniger bekannt. Sie haben aber ebenfalls Vorteile, die sie interessant machen.

Die 36 Stunden anhaltende Wirkung von Cialis lässt dieses Präparat beispielsweise besonders geeignet als Wochenend-Pille erscheinen. Während Viagra zudem eine halbe bis ganze Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden muss, dauert der Wirkungseintritt bei Cialis nur etwa dreißig Minuten. Gemeinsam haben beide, dass es nur dann einen erigierten Penis gibt, wenn dieser manuell stimuliert wird und sexuelle Erregung entsteht. Der Impotenz kann heute also effektiv begegnet werden. Daher ist sie kein Weltuntergang und muss schon gar nicht als langfristiges Versagen der Männlichkeit angesehen werden.