Ich will nicht mit meinem Arzt über meine Impotenz sprechen, was kann ich machen?

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Ich will nicht mit meinem Arzt über meine Impotenz sprechen, was kann ich machen?

In unserer offenen, schnelllebigen Gesellschaft gibt es heutzutage kaum mehr Tabus. Dieser Tatsache liegen verschiedene Ursachen zugrunde, und sie wird öfters beklagt. Umso erstaunlicher wirkt es daher, dass Themen wie Erektionsprobleme und Impotenz in der breiten Öffentlichkeit, aber auch im privaten Bereich, immer noch mit dem Gefühl von Peinlichkeit belegt sind und häufig sogar ganz gemieden oder verheimlicht werden.

Man kann die Gründe hierfür auf verschiedenen Ebenen wie etwa dem überall anzutreffenden Leistungs- und Optimierungsdenken suchen. Doch der Umgang mit einer erektilen Dysfunktion, wie es in der medizinischen Fachsprache heißt, den man in den Medien und ganz allgemein in unserer Kultur beobachten kann, sticht dabei vor allem ins Auge. In Spielfilmen wie auch in zahlreichen Fernsehformaten werden Potenzprobleme meist zum Gegenstand von Witzen und Spötteleien gemacht. Nur sehr selten gewinnt man als Zuschauer den Eindruck, dass sie als körperliches Leiden gesehen und wirklich ernst genommen werden. So setzt sich die Vorstellung, dass ein impotenter Mann auf eine Art unvollständig sei und ihm ein wesentlicher Teil seiner Identität fehle, hartnäckig in den Köpfen vieler Leute fort. Was aber noch weitaus schlimmer wiegt: Dies scheint ebenso für die Betroffenen selbst zu gelten. Demgemäß ist es nur allzu verständlich, dass ein Mann sich oft schwertut, sich mit seinen Erektionsstörungen vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden. Vermutlich erwartet er die medial verbreiteten Vorurteile, die ihn selbst unbewusst beeinflussen, automatisch auch bei jedem potentiellen Gegenüber.

Oft stellen sich bei Männern, die unter Potenzproblemen leiden, deswegen zudem Schwierigkeiten mit dem eigenen Selbstwert ein. Dabei wird die Psyche der Betroffenen offenbar umso stärker belastet, je länger diese damit warten, mit ihrem Anliegen zu einem Arzt zu gehen und dort fachkundige Hilfe einzuholen. Eine Art Teufelskreis ist somit vorprogrammiert, bei dem sich die diversen Problemfelder quasi gegenseitig hochschaukeln. Zugleich darf natürlich nicht übersehen werden, dass einem Mann, falls er sich, aus welchen Gründen auch immer, gegen einen Arztbesuch entscheidet, online immer noch Mittel und Wege zur Verfügung stehen, um an Viagra oder andere, gleichwertige Medikamente heranzukommen und sie für sich zu erstehen. Dennoch ist das Aufsuchen eines Arztes unbedingt anzuraten und sollte stets die erste Wahl bleiben. Auch hier kann das Internet als Alternative zum konventionellen Arzttermin dienen, denn es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, einen Mediziner im Netz zu kontaktieren und zu befragen. Entscheidet ein Mann sich für eine solche Online-Konsultation, muss im Vorfeld allerdings garantiert werden, dass der betreffende Arzt auch tatsächlich eine gültige Zulassung der Ärztekammer besitzt.

Die Bedeutung einer direkten Kontaktaufnahme mit einem Arzt wird an dieser Stelle deshalb so hervorgehoben, weil es unterschiedliche Ursachen für Erektionsstörungen und Impotenz geben kann wie zum Beispiel verschiedene Krankheiten, bestimmte Medikamente oder auch eine ungesunde Lebensweise. Darüber hinaus können ebenso psychogene Faktoren eine Rolle spielen. Dies alles gilt es erst einmal zu ermitteln, um anschließend eine adäquate Therapie ins Auge zu fassen. Die zur Heilung eingesetzten Medikamente sollten hierbei in jedem Fall genau auf den Patienten abgestimmt und Risikofaktoren von vornherein ausgeschlossen werden. In besonderem Maße gilt dies für Potenzpillen, denn nicht alle auf dem Markt erhältlichen Pillen kommen auch für jeden Patienten in Frage.

Bei der Bekämpfung von Impotenz ist das Aufsuchen eines Arztes allerdings noch aus anderen Gründen empfehlenswert. Denn gerade weil ein Arzt in der Lage ist, die Ursachen der konkreten Störung exakt zu diagnostizieren, stehen ihm auch viel mehr Möglichkeiten offen, diese zu behandeln. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Arzt ungewöhnliche Wege beschreitet, um seinem Patienten zu helfen. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass er die gängigen potenzsteigernden Medikamente völlig außer Acht lässt und zu ganz anderen Methoden wie beispielsweise zu rein natürlichen Potenzmitteln oder zu körperlichem Training greift, damit der Betroffene seine Gesundheit und seine Kraft zurückerlangt. So kann auch Männern, bei denen die üblichen potenzsteigernden Mittel nicht in Frage kommen, letztlich effizient geholfen werden. Wie auch immer ein Arzt verfährt – es gelingt ihm heute in nahezu allen Fällen, das Glied seines Patienten wieder ganz funktionsfähig zu machen und den Patienten auf diese Weise in einen Zustand zu versetzen, in dem er wieder ein zufriedenstellendes Liebesleben und eine glückliche Partnerschaft führen kann.

Schließlich bleibt noch zu erwähnen, dass die meisten Ärzte sich in der Regel bereits intensiv mit dem Thema Erektionsstörungen bzw. Impotenz auseinandergesetzt haben, wenn ein Mann sie mit seinen Sorgen diesbezüglich aufsucht. Sie sind deshalb meistens allein durch ihr umfangreiches Wissen und durch ihre berufliche Erfahrung sehr gut gewappnet, um bei den genannten Symptomen schnell, wirkungsvoll und nachhaltig Abhilfe zu schaffen.

Probleme wie Erektionsstörungen und Impotenz sind nämlich weitaus häufiger in der männlichen Bevölkerung anzutreffen, als man gemeinhin vielleicht annehmen möchte. Dabei spielt natürlich auch die eingangs erwähnte Tabuisierung der Problematik eine gewichtige Rolle – viele Betroffen schweigen lieber, wenn sie unter Impotenz leiden, als offen über ihre Schwierigkeiten zu reden. Hinzu kommt, dass Impotenz, wie man weiß, ab einem bestimmten Alter vermehrt auftritt. Dementsprechend steigt die Zahl der Betroffenen allein schon durch den demographischen Wandel beträchtlich an.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein kompetenter Arzt mit Sicherheit bestens darauf vorbereitet ist, wenn ein Patient ihn wegen seiner Erektionsstörungen und wegen Impotenz konsultiert, und dies gilt in gleichem Maße für eventuelle seelische Belastungen, die damit einhergehen. Daher sollte jeder betroffene Mann etwaige Zweifel ablegen und den Gang zu einem Mediziner wagen. Ob dies online oder in direktem Kontakt geschieht, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Eine rasche und wirksame Problemlösung ist ihm in jedem Fall gewiss.