Erektionsprobleme in der Beziehung gemeinsam lösen

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Thema kann nicht totgeschwiegen werden

Mit der erektilen Dysfunktion haben mehr Männer jeden Alters zu kämpfen, als gemeinhin angenommen wird. Immer noch scheint sie ein gesellschaftliches Tabuthema zu sein, über das nicht gesprochen wird. Eher werden Potenzprobleme als ein Randthema betrachtet, über das getuschelt, gelästert und gelacht wird. Gerade deshalb und aufgrund anerzogener maskuliner Verhaltensweisen versuchen viele Männer, ihr Problem zu ignorieren und die Lösung dem Zufall zu überlassen. Nach dem Motto: "Wird schon irgendwann wieder klappen". Doch Missstände lösen sich selten von allein - vielmehr weiten sie sich aus. Wie bei Suchterkrankungen scheinen viele Personen regelrecht darauf zu warten, bis der absolute Tiefpunkt erreicht ist, bevor sie ein medizinisches oder psychisches Problem in Angriff nehmen.

Partnerin ist zwangsläufig eingebunden

Potenzschwäche geht nicht nur den jeweiligen Mann an. Auch die Partnerin ist davon betroffen - schließlich sind Zärtlichkeit und Sex elementare Bestandteile einer Liebesbeziehung. Selbst wenn eine Partnerin zeitweise auf Geschlechtsverkehr verzichten kann, so gehen mit der erektilen Dysfunktion noch andere beziehungsschädigende Probleme einher. Schließlich ziehen sich viele Männer mit Potenzschwäche auch emotional zurück, lassen die Partnerin weniger an ihrem Innenleben teilhaben und durchleben den Alltag mit weniger Selbstvertrauen. Es kommt auch vor, dass fehlender Sex mit neuen Verhaltensweisen oder Hobbys kompensiert wird. Nicht zuletzt wird oft nicht nur auf Sex verzichtet, sondern die bisher vorhandene Nähe zueinander ausgesetzt. Die Dame des Hauses ist also auf jeden Fall involviert und sollte deshalb in die Lösung des Problems eingebunden werden.

Warten Sie nicht - jetzt handeln!

Die überwältigende Mehrheit der Frauen setzt Männlichkeit und Potenz nicht gleich. Vielmehr zeigen Frauen Verständnis und wollen mit ihrem Partner zusammen die erektile Dysfunktion angehen. Gerade, wenn die Ursachen für die Potenzschwäche psychischer Natur sind, können Gespräch mit der Liebsten Wunder bewirken. Oft ist es die Versagensangst, welche eine Erektion verhindert oder schnell wieder abflauen lässt. Genau diesen Sachverhalt können Sie mit sogenannten PDE-5-Hemmern in den Griff bekommen. Dieser Wirkstoff ist bspw. in Viagra und Cialis enthalten. Durch die Einnahme des Medikaments befreien Sie sich von der Sorge "nicht zu können". Und zwar in Verbindung mit einem vorhergehenden Dialog mit Ihrer Herzensdame. Sie muss sich die Zeit für Sie nehmen, den Weg zu einem wieder erfüllenden Sexleben Schritt für Schritt anzugehen.

Ihr Hausarzt als vetrauliche Alternative

Zum Arzt zu gehen und die erektile Dysfunktion anzusprechen, fällt den meisten Betroffenen sehr schwer. Das ist nachvollziehbar. Doch falls die Konversation mit der Liebsten und ggf. die Einnahme von PDE-5-Hemmern nicht die gewünschten Früchte trägt, ist der Weg zum Arzt unumgänglich. Mit diesem zusammen werden Sie herausfinden, ob eine körperliche oder psychologische Ursache vorliegt. Er wird mit Ihnen einen Behandlungsplan aufstellen, der unter Umständen auch über Psychotherapie oder eine Paartherapie führt. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken - Sie leben nur einmal und Ihnen muss rein gar nichts peinlich sein. Und falls Sie mit dem Lösungsansatz des Arztes nicht einverstanden sind, dann suchen Sie eben einen anderen Arzt auf.

Beziehungsarbeit: Erste Schritte

Bevor Sie ein Medikament zur Durchblutung Ihres besten Stücks bestellen oder einen Arzt aufsuchen, führt Ihr erster Weg zu Ihrer Partnerin. Es gibt verschiedenste Ansätze, mit ihr darüber ein Gespräch zu beginnen. Einer davon ist, dass Sie zusammen Literatur von Paartherapeuten lesen und sich darüber austauschen. Als empfehlenswert haben sich Bücher von Michael Lukas Möller oder auch John Gray herausgestellt. Beide Autoren zeigen völlig neue Blickwinkel auf das Innenleben einer Beziehung auf. Sie werden verwundert sein, was Sie alles für Gemeinsamkeiten haben - zueinander und zu Millionen anderen Paaren. Des Weiteren sind auch Comics oder Videos über die Herausforderungen von Paarbeziehungen erhältlich. Auch völlig ohne Hilfsmittel ist das Gespräch natürlich möglich. Die Hauptsache ist, dass Sie sich überwinden.

Erektile Dysfunktion als Chance sehen

Beziehungen zu erhalten oder sogar zu stärken ist Arbeit. Wenn sich Paare ihren Schwierigkeiten nicht stellen, werden sie scheitern. Nach der anfänglichen, unsterblichen Verliebtheit zieht in jedem Verhältnis früher oder später Normalität ein. Diese Normalität kann sich ohne Beziehungsarbeit in Ignoranz oder Langeweile verwandeln und die Gefühle füreinander abflauen lassen. Nicht zuletzt kann dies in Erektionsschwierigkeiten münden. Falls Ihre Liebe zueinander schon etwas verebbt ist, können Sie die erektile Dysfunktion also sogar als Chance begreifen, wieder neues Feuer zu entfachen.

Optimistisch handeln

Jegliche Schwierigkeit in der Menschheitsgeschichte wurde mit aktivem Tun, begleitet von einer optimistischen Grundeinstellung, überwunden. Mit Pessimismus und einem Beharren auf alte Zeiten ist kein Blumentopf zu gewinnen. Für depressive Gefühle, für Scham und Selbstzweifel sollte kein Platz in unseren Herzen sein! Sex und das Zusammensein mit einer Frau sind zu schön, um es kampflos aufzugeben. Gerade in einem Land wie diesem, in dem das Gesundheitssystem stark ausgebaut ist und Sie zu bezahlbaren Preisen Viagra und vergleichbare Mittel im Internet bestellen können, können Sie den Kopf nicht in den Sand stecken. Und das wollen Sie auch nicht, sonst hätten Sie diesen Artikel nicht gelesen. Also los. Lassen Sie sich nicht daran hindern, ein erfüllendes Leben zu führen!