Diagnose und Auslöser einer Impotenz

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Beschwerden einer Impotenz

Männern, denen es nicht möglich ist, zu erigieren, leiden offensichtlich unter einer erektilen Dysfunktion (Impotenz). Einige von ihnen haben manches Mal Probleme, eine geschlechtliche Erregung zu erreichen oder zu halten. Das wird mitunter als normal angesehen.

Wenn allerdings diese Schwierigkeit oft vorkommt oder lange anhält, sollte man einen Arzt aufsuchen. Es besteht die Möglichkeit, dass es für eine Erektionsstörung viele Auslöser gibt. Manche weisen tatsächlich auf ein weiteres gesundheitliches Problem hin. Daher ist das Verständnis für die Ursachen wichtig, um künftig besseren Sex zu haben.

Oft kommen bei einer Erektionsstörung eine verringerte Sexuallust, Probleme, einen hoch zu bekommen und eine längeres Aufrechterhalten der Erektion genauso vor, wie Schuldgefühle, Verlegenheit und der Verlust des Selbstwertgefühls. Manche weitere sexuelle Störungen hängen mit der erektilen Dysfunktion zusammen und weisen möglicherweise eine frühzeitige oder verzögerte Ejakulation auf. Hierzu gehört ebenso die Unfähigkeit nach dem ausreichenden Stimulieren zum Höhepunkt zu kommen.

Haben Männer dauerhaft Schwierigkeiten eine Erektion zu behalten oder erst mal zu bekommen, ist es wichtig, dass sie einen Arzt konsultieren. Das sollten sie auch bei einer verzögerten oder frühzeitigen Ejakulation. Einige der Herren trauen sich nicht, einen Mediziner von diesem Beschwerden zu berichten. Man muss sich nicht schämen, da der Arzt dazu verpflichtet ist, den Betroffenen behilflich zu sein und eine entsprechende Behandlung vorzunehmen.

Auch wenn anfangs schon mal ein Hausarzt sinnvoll ist, empfiehlt es sich, in den meisten Fällen an einen Urologen überweisen zu lassen. Diese sind die Spezialisten, wenn es um die Behandlung vom männlichen Fortpflanzungssystem und dem Harntrakt geht. Wichtig ist, dass der Patient offen mit dem Arzt über seine Schwierigkeiten erzählt.

Zudem wird der Arzt nach weiteren gesundheitlichen Problemen und verordneten Arzneimitteln fragen. Selbst der Tabak- und Alkoholkonsum sowie Fragen zu verändernden Lebenssituationen, welche die psychische Gesundheit in Mitleidenschaft ziehen können, wie etwa der Jobverlust, der Tod eines Angehörigen, Probleme in der Partnerschaft und so weiter, sind entscheidend.

Was oft die erektile Dysfunktion auslöst

Füllt sich der Penis mit Blut, entsteht eine sexuell Erregung. Das erfolgt im Normalfall bei einer Erektion. Zur Erzeugung einer Erektion kooperieren Nerven, Muskeln, Hormone und Blutgefäße.

Ist dieser Vorgang gestört, kann eine Erektionsstörung vorkommen. Einige Männer leiden nur manchmal an den Beschwerden, bei anderen kommen sie kontinuierlich vor, was die sexuelle Partnerschaft beeinträchtigt.

Eine erektile Dysfunktion gilt als besonders komplex, weil diese von vielen Aspekten beeinflussbar ist. Oft ist für diese Krankheit nicht nur eine einzige Schwierigkeit der Auslöser. Vom Medizinischen her können körperliche Beschwerden, wie Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Fettleibigkeit, Herzkrankheiten, chronisches Nierenleiden, Schlaganfall, Schlafstörungen, Schlaganfall und Parkinsonkrankheit verantwortlich sein.

Es ist auch möglich, dass Arzneimittel zu Erektionsstörungen ihren Beitrag leisten. Hierzu zählen vor allem Antihistaminika, Diuretika, Antidepressiva, Medikamente gegen Bluthochdruck, Muskelrelaxantien, Anti-Krampf-Arzneimittel und Beruhigungsmittel.

Selbst das Verabreichen von Medikamenten zur Chemotherapie und Hormonen sowie erhöhter Konsum von Alkohol oder Tabak beeinträchtigen die Erektion. Der Arzt muss über sämtliche einzunehmenden Arzneimittel in Kenntnis gesetzt werden.

Nicht nur medizinische, auch psychische Ursachen können auf eine erektile Dysfunktion zurückgeführt werden. Dabei geht es um Auslöser wie Stress, Beziehungsprobleme, psychische Störungen, Depressionen und Angstzustände. Oft gehen psychische Probleme mit medizinischen Ursachen einher.

Auslöser einer Impotenz

Diagnose Um die erektile Dysfunktion zu diagnostizieren, werden vom Arzt einige unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Hierbei geht es um psychische und körperliche Untersuchungsverfahren. Zudem erfolgt die Befragung des Betroffenen nach seiner sexuellen und medizinischen Anamnese.

Manchmal sind möglicherweise umfassendere Untersuchungen notwendig, zum Beispiel um herauszufinden, ob der Patient unter weiteren Erkrankungen leidet, die die Erektionsstörung auslösen können. Es ist eine exakte Diagnose erforderlich, damit das effektivste Behandlungsverfahren stattfinden kann.

Wie die sexuelle und medizinische Vorgeschichte ermittelt wird

Zu Beginn der Diagnostik ist die Anamnese durchzuführen. Hier wird der Patient vom Arzt nach seinen Symptomen und dessen Vorkommen befragt. Ganz wichtig sind ebenso Aspekte zu vergangenen Krankheiten, welche bei den Familienangehörigen vorkamen. Zudem informiert sich der Arzt über die verordneten und zusätzlich eingenommenen Arzneimittel. Auch wird er sich über den Konsum von Tabak, Drogen und Alkohol erkundigen.

Für den Mediziner können Angaben zur sexuellen Vorgeschichte ebenso ganz entscheidend sein, woraufhin möglicherweise Folgendes gefragt werden kann:
Wann wurde die Erektionsstörung erstmalig bemerkt?
Welche Hauptsymptome treten auf?
Wie häufig kommt eine Erektion zustande?
Welche Dauer hat die geschlechtliche Erregung?
Besteht am Abend oder am Morgen die Erektion?
Welche der sexuellen Praktiken kommen zur Anwendung?
Treten in der Beziehung Schwierigkeiten auf?
Bestehen Probleme mit der Erregung oder dem Sexualtrieb?

Ganz entscheidend ist, dass der Betroffene auf die Fragen ehrlich antwortet. Nur so kann vom Arzt der vorhandene Zustand exakt beurteilt und eine Therapie durchgeführt werden.

Damit der Arzt vom Patienten ein genaues Bild über dessen allgemeinen Gesundheitszustand erhält, wird er oft nach der Befragung der Vorgeschichte mit einer physischen Untersuchung anfangen. Zur Feststellung möglicher Abweichungen erfolgt die Begutachtung von Hoden und Penis durch den Mediziner. Um die Prostata zu überprüfen, findet im Anschluss eine rektale Untersuchung statt. Diese nicht schmerzhaften Tests können dem Arzt über die bestehende Krankheit wertvolle Informationen liefern.

Psychische Gesundheitstests

Manche der psychischen Erkrankungen wirken sich auf die geschlechtliche Erregung aus. Daher wird der Arzt wahrscheinlich nach Stress, Depressionen, Angstzuständen oder weiteren psychischen Auslösern fragen. Bei einer psychischen Krankheit ist ein Überweisen zum Psychologen möglich.

Weitere Diagnosemöglichkeiten

Es sind eventuell noch weitere nachfolgende Untersuchungsverfahren notwendig, um eine ausreichende Diagnose zu erhalten.

Bluttest

Mit der Blutentnahme kann man Nieren- und Herzkrankheiten, Diabetes, niedrigen Testosteronspiegel und weitere Aspekte ermitteln.

Urintest

Dieser weist möglicherweise auf Zuckerkrankheit und weitere gesundheitliche Probleme hin.

Bulbocavernosus-Reflex

Hier drückt der Arzt auf den Peniskopf, damit feststellbar wird, ob der After gleich kontrahiert. Ansonsten ist es möglich, dass ein nervliches Problem besteht.

Ultraschall

Durch die Sonografie untersucht man die Blutgefäße, welche dem männlichen Glied Blut zuführen, woraufhin Probleme bei der Blutversorgung feststellbar sind. Zur Auslösung einer Erektion wird der Arzt in manchen Fällen in den Penis injizieren. Mithilfe des Ultraschalls sieht man dann, wie sich im Penis Druck und Blutfluss verändern.

Kavernosographie

Zum Auffinden eines venösen Lecks spritzt der Arzt in den Penis einen Farbstoff. Danach kann er auf der nachfolgenden Röntgenaufnahme ein venöses Leck feststellen.

Penile Biothesiometrie

Die Überprüfung der Nervenfunktion und Empfindlichkeit vom Penis wird durch ein elektromagnetisches Vibrationsgerät überprüft.