Impotenz, Behandlung

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Erektilen Dysfunktion richtig behandeln

Eine Erektionsstörung ist für Männer besonders unangenehm, doch es gibt verschiedene Methoden der wirkungsvollen Behandlung. Sie hängen von verschiedenen gesundheitlichen und individuellen Faktoren sowie der Schwere der Impotenz ab. Wir stellen hier die verschiedenen Möglichkeiten übersichtlich vor.

Medikamente

Sehr beliebt sind verschreibungspflichtige Medikamente, denn sie lassen sich schnell und unkompliziert einnehmen. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Viagra, Levitra, Spedra und Cialis. Dank der Pillen wird die Muskulatur im Penis entspannt und gleichzeitig das Füllen mit Blut möglich gemacht. Neben den Medikamenten, die oral eingenommen werden, gibt es auch Mittel, die direkt in das Glied injiziert werden und in der Folge eine Erektion auslösen. Verfügen Männer über einen besonders niedrigen Testosteronspiegel, kann eine Testosteron-Ersatztherapie wirken. Jedes Medikament hat auch seine Nebenwirkungen. Sie sollten sich daher im Vorfeld von Ihrem Arzt beraten lassen.

Potenzmittel

Wird das jeweilige Mittel eingenommen, kommt es zur Förderung der Blutzirkulation im Glied und eine Erhöhung der Stickoxide. Bei 80 bis 100 Prozent aller Männer zeigt sich nach der Einnahme eine deutliche Besserung. Die häufigsten Vertreter sind dabei Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil, Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil und Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil.

Potenzmittel zur Behandlung von Erektionsstörungen

Viagra ist wohl das bekannteste Medikament im Falle einer Impotenz. Von allen Mitteln ist es am längsten auf dem Markt und die Nebenwirkungen sind bekannt. Neuere Mittel, wie Stendra, können dafür deutlich weniger Nebenwirkungen hervorrufen. Die Präparate werden in der Regel direkt vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelkater und eine verstopfte Nase.

Liegt eine Herzerkrankung, ein niedriger Blutdruck oder gar eine Herzinsuffizient vor, kann die Einnahme gefährliche Folgen haben. Klären Sie die Einnahme vorher mit Ihrem Arzt ab.

Fazit: Alle aufgeführten Medikamente wirken auf die gleiche Art und Weise und unterscheiden sich lediglich in der Verträglichkeit, der Wirkungsdauer und der Dauer des Wirkungseintritts. Sie alle blockieren die Wirkung des PDE-5-Enzyms. Dank der Gefäßerweiterung kann das Blut in das Glied fließ0en und so zu einer gewünschten, langanhaltenden Versteifung des Penis führen.

Vakuumpumpen

Auch mit Vakuumpumpen kann eine Impotenz behandelt werden. Dabei wird das Glied in eine Röhre eingeführt und die Luft abgesaugt. Durch das erzeugte Vakuum strömt Blut in den Penis und lässt diesen steif werden. Im Anschluss wird die Pumpe entfernt. Ein Gummiring wird angelegt und sorgt dafür, dass das Blut nicht wieder abfließt. Nebenwirkungen könnten Blutergüsse oder Hautreizungen am Penis sein, auch ein geschwächter Samenerguss ist möglich.

Penisprothesen oder Penisimplantat

Schlagen die oben genannten Methoden nicht an oder liegen tiefer gehende körperliche Ursachen vor, bleibt nur noch der chirurgische Eingriff. Dabei werden Prothesen in das Glied eingepflanzt. Nach rund einer Stunde Operation unter Anästhesie ist diese nach weiteren vier Wochen einsatzbereit. Das Glied wird dann für die Erektion mit einer Pumpe mit Flüssigkeit gefüllt und bleibt in diesem Zustand solange steif, bis die Pumpe wieder geleert wird. Als Nebenwirkungen wären Infektionen oder Fehlfunktionen der Implantate denkbar.

Testosteron-Therapie

Ist der Testosteron-Spiegel zu niedrig, kann der Arzt in diesem Fall auch eine Testosterontherapie empfehlen. Dafür wird das Hormon verabreicht. Beispielsweise in Form von Pelltes, Injektionen oder Pflastern. Nebenwirkungen gibt es dabei leider einige. Zu den häufigsten zählen geschwollene Brüste, Atmungsstörungen im Schlaf, Hodenschrumpfen, Knöchelschwellungen, Akne, Störungen beim Wasserlassen, eine Vergrößerung der Prostata und ein größeres Risiko für Blutgerinnsel.

Kosten

Nicht in jedem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Impotenz. Klären Sie das also vorher mit Ihrer eigenen Kasse ab. Die gesetzlichen Anbieter sind in der Regel zur Übernahme verpflichtet, private Krankenkassen sind zur Zahlung nur dann verpflichtet, wenn die Behandlung in Ihrem Leistungsverzeichnis enthalten ist.